Jugendroman ausgezeichnet

Evangelischer Buchpreis 2025 für Volker Surmann

12. Februar 2025
Redaktion Börsenblatt

Die Auszeichnung bekommt Surmann für seinen Jugendroman "Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit". Die Jury lobt seinen empathischen Umgang mit schweren Themen wie Depressionen und Mobbing in seinem Jugendroman.

 

Volker Surmann

Wie der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals Landesbischof Ralf Meister bekannt gab, gewinnt Volker Surmann den Evangelischen Buchpreis 2025 für sein 2024 im Mixtvision Verlag erschienenes Buch "Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 4. Juni 2025 in der Kirche St. Viktor in Schwerte verliehen.

In der Begründung der Jury heißt es: "Viele schwerwiegende Themen behandelt Volker Surmann in seinen Jugendroman: Tod, Depressionen, Mobbing und sexuelle Selbstfindung sind einige davon und trotzdem ist das Buch keineswegs damit überfrachtet, sondern punktet mit Leichtigkeit, Optimismus, Humor und Empathie. Die Jury des Evangelischen Buchpreises ist besonders davon angetan, wie authentisch Mut, Zuversicht und der Wunsch füreinander einzustehen vermittelt werden. Freundschaft ist eben stärker als die Diffamierung durch andere und sie ist der Schlüssel, die Welt um uns herum positiv zu verändern."

Darum geht es

13 ¾ Jahre alt, depri light und ein vergurktes Referat – Leon hat es nicht leicht, doch er bekommt zumindest in Ethik die Chance, es mit dem Referat noch einmal zu versuchen. So kommt es, dass er sich mit Rouven zusammentut, einem Emo, der kurz davor ist, sich als schwul zu outen, und der Sache mit dem weißen Holzkreuz auf den Grund geht. Wieso steht das Kreuz überhaupt auf der Verkehrsinsel? Und wer sorgt jede Woche für frische Blumen und ein brennendes Grablicht, obwohl der tödliche Fahrradunfall eines gewissen Lukas schon weit über 2 Jahre her ist? Bei ihrer Recherche finden die Jungen einiges über Friedhöfe, trauernde Menschen, sich selber und über echte Freundschaft heraus.

Volker Surmann ist Satiriker, Autor und Verleger des Berliner Satyr Verlags. Seit 2003 liest er jeden Donnerstag bei der Lesebühne "Brauseboys" und tritt bei Poetry Slams in ganz Deutschland auf. "Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit" ist sein erstes Jugendbuch.