Insbesondere Illustrator:innen, Autor:innen, Blogger:innen und Übersetzer:innen haben sich für die gemeinsame Social-Media-Aktion gegen den Einsatz von KI im Bereich Kinder- und Jugendbuch zusammengetan.
Sie kritisieren insbesondere, dass KI-Modelle wie "Midjourney" oder "ChatGPT" mit Bildern oder Texten trainiert wurden, die privat oder uhreberrechtlich geschützt sind. Diese unrechtmäßige Verwendung habe für die Kreativschaffenden existenzielle Folgen.
"Nutzer:innen der KI-Modelle können [...] nicht nur Inhalte, sondern auch Namen und Stile von Künstler:innen benutzen, deren Werke gegen ihren Willen zum KI-Training verwendet wurden", erklärt die Illustratorin Iris Luckhaus in einem Argumentationspapier, das sie für die Akteur:innen erstellt hat. "So entstandene Werke werden kommerziell verwertet, z.T. in direkter Konkurrenz zu den Originalen, die für das Training benutzt wurden. Die Urheber:innen erhalten dafür keinen Cent."
Außerdem führen die Akteur:innen in ihrer Pressemitteilung eine Studie der Unesco an, die zeige, dass KIs rassistische und homophobe Klischees und Geschlechterstereotype (re)produzierten. Zudem kritisieren sie KI auch aus einer Nachhaltigkeitsperspektive, denn das Training von KI-Modellen sei ein energieintensiver Prozess.