"Natürlich wird unser Stand nächstes Jahr in Leipzig nicht so groß sein wie der jetzige, aber wir werden wieder gut wahrnehmbar hier präsent sein, und zwar stärker als in den Jahren davor. Wir wollen hier einen Treffpunkt anbieten, an dem man sich austauschen kann“, kündigt Walsø an. Früher seien norwegische Verleger und Agenten nur selten nach Leipzig gekommen. Für Norla sei es aber wichtig, dass so ein Gastland-Auftritt gut genutzt werde. "Wir haben den norwegischen Buchmarkt in unsere Aktivitäten hier stark miteinbezogen. Viele Lektor:innen sind jetzt mit ihren Autor:innen hier, und natürlich treffen sie hier ihre deutschen Kolleg:innen.“ Die Stimmung sei so enthusiastisch für das Buch und für das Lesen, das übertrage sich auch auf das Geschäft. "Ich fände auch einen Ort auf dem Messegelände als eine Art Agentenzentrum interessant, an dem sich Agenturen und Verlage in Ruhe austauschen können. Und ein Messegang zeigt ja, dass die Zahl internationaler Aussteller wächst. Die Mischung von großem Lesefest und Geschäftstätigkeit fände ich gut“, sagt Walsø. Das könne zu neuen und mehr Übersetzungen führen, denn die deutschen Verleger seien hier in ihrer Vielfalt präsent. Internationale Verlage und Agent:innen könnten sie hier an einem Ort treffen. "In Leipzig kann ein Land sehr viel für die eigene Kultur tun. Nach uns werden sich viele weitere Nationen präsentieren, und ich kann nur empfehlen, solche Angebote anzunehmen und dann mit viel Engagement hier aufzutreten.“