Olga Flor, geboren 1968 in Wien, lebt in Graz, studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 ist sie freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman "Erlkönig" erschien 2002, der Monolog "Fleischgerichte" wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Flor erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Der Roman "Kollateralschaden" (Zsolnay, 2008) wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Zuletzt erschien von Olga Flor der Roman "Die Königin ist tot" (Zsolnay, 2012).
Der Anton-Wildgans-Preis wird bereits seit 1962 von einer unabhängigen Jury vergeben. Er geht jährlich an einen österreichischen Schriftsteller der jüngeren oder mittleren Generation, dessen "Schaffen die abschließende Krönung noch erwarten lässt". Die Auszeichnung zählt zu den renommiertesten österreichischen Literaturpreisen. Unter den Peisträgern befinden sich etwa Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Michael Köhlmeier, Arno Geiger, Barbara Neuwirth, Sabine Gruber und Doron Rabinovici.