Deutscher Literaturfonds

Regula Venske führt Vorstand

25. Februar 2025
Redaktion Börsenblatt

Die Vertreter:innen der Mitgliedsverbände des Deutschen Literaturfonds haben Vorstandspositionen neu besetzt. Anke Buettner ist neu im Vorstand, Regula Venske führt künftig die Geschäfte des Vorstands.

Regula Venske

Regula Venske

Nach acht Jahren im Vorstand des Deutschen Literaturfonds, davon seit 2021 geschäftsführend, zieht sich Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Arno Schmidt Stiftung, aus den Geschäften des Vereins zurück. Ihre Nachfolgerin als geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist die Schriftstellerin Regula Venske, die dem Vorstand bereits seit einem Jahr angehört.

Als neues Mitglied wurde Anke Buettner von der Mitgliederversammlung in den Vorstand des Deutschen Literaturfonds gewählt.  Die Leiterin der Monacensia in München ist dem Deutschen Literaturfonds bereits durch ihre Arbeit als ehemaliges Mitglied im Kuratorium verbunden.

Der Deutsche Literaturfonds dankt Susanne Fischer für ihr langjähriges Engagement.

"In turbulenten und schwierigen Zeiten – nicht zuletzt während der Corona-Pandemie, mit enormen Herausforderungen, Stichwort 'Neustart Kultur' – hat sich Susanne Fischer auf vorbildliche Weise: umsichtig, klug und dabei stets auch mit dem ihr eigenen feinen Humor, wie wir ihn auch aus ihren Texten kennen, für die Belange des Deutschen Literaturfonds und die Literaturförderung hierzulande eingesetzt", so Regula Venske. "Die Gespräche mit ihr werde ich vermissen, freue mich zugleich aber auf die Zusammenarbeit mit den Vorstandskolleginnen Anke Buettner und Bettina Fischer sowie dem Geschäftsführer Lars Birken-Bertsch und dem Team der Geschäftsstelle in Darmstadt. In Zeiten knapper bemessener Mittel werden wir uns gemeinsam nach besten Kräften für die Förderung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur und das literarische Leben hierzulande einsetzen. Für mich persönlich bedeutet das Ehrenamt auch ein zivilgesellschaftliches Engagement für die Kunstfreiheit und Freiheit des Wortes, zu der die Vielfalt gerade auch nicht marktkonformer literarischer Stimmen unabdingbar hinzugehört."