Kommen die Schulbücher zu spät?
Kommt es wegen der Papierknappheit zu verzögerten Schulbuchlieferungen? Diese Sorge treibt manche im Sortiment um. Erfahren Sie hier, wie die Bildungsverlage auf die besondere Situation reagieren.
Kommt es wegen der Papierknappheit zu verzögerten Schulbuchlieferungen? Diese Sorge treibt manche im Sortiment um. Erfahren Sie hier, wie die Bildungsverlage auf die besondere Situation reagieren.
Die im Buchhandel geäußerte Sorge darüber, dass es im Schulbuchgeschäft zu Lieferverzögerungen kommen könnte, ist ein wiederkehrendes Phänomen. In diesem Jahr allerdings scheint sie berechtigter denn je zu sein, weil es in einigen Buchdruckereien wegen Engpässen bei der Papierbeschaffung zu Produktionsverzögerungen und teilweise verspäteten Titelauslieferungen kam. Das Börsenblatt hat bei drei großen Bildungsverlagen und einem Schulbuchdienstleister nachgefragt.
Bei Westermann Druck in Braunschweig ist man entspannt. Timo Blümer, Finanzvorstand (CFO) der Westermann Gruppe und bis September zugleich operativer Geschäftsführer der Druckerei, versichert: „Wir haben für das kommende Schuljahr seit Ende 2021 alles gedruckt. Jede Woche trifft sich eine Taskforce Papier, um sich abzustimmen. Wir beziehen große Mengen und haben im Wesentlichen die gewünschten Papiere bekommen.“ Die standardisierten Papiere für das Schulbuch seien verfügbar gewesen, auch Papiere für Spezialformate habe man bekommen. Um Rüstkosten für die Druckmaschinen zu minimieren, bildet Westermann Druckserien, was aufgrund der nicht immer taggenauen Lieferung in diesem Jahr nicht in jedem Falle gelungen ist.
Sie wollen diesen B+-Artikel weiterlesen?
Nutzen Sie unsere B+-Angebote ab 5 €/Monat:
Börsenvereinsmitglieder und Abonnierende des Print-Heftes können B+-Inhalte nach Registrierung ohne zusätzliche Kosten lesen.
Mit B+ haben Sie Zugriff auf alle Plus-Artikel sowie auf das aktuelle E-Paper und das Heft-Archiv seit 2019.
Um B+ zu abonnieren/nutzen, müssen Sie sich bei Börsenblatt Online registrieren.