C.H.Beck-Programmleiter Martin Hielscher geht in den Ruhestand

"Ich freue mich auf das eigene Schreiben"

21. Juli 2023
Michael Roesler-Graichen

Nach mehr als 22 Jahren endet für Martin Hielscher die Zeit als Programmleiter Belletristik bei C. H. Beck. Gedanken über die neue Freiheit und literarische Projekte, die auf ihn warten.  

 

Martin Hielscher

Zum 1. September, wenn Ihre Nachfolgerin Susanne Krones das Literaturlektorat übernimmt, verlassen Sie endgültig Ihren Arbeitsplatz bei C. H. Beck. Wie viele Literaturprogramme liegen dann hinter Ihnen?

Von Herbst 2001 bis heute sind es 44 Literaturprogramme, dazu kommen die Programmanteile und Titel, die wir schon vorgeplant haben. Buchprogramme, zumal literarische, benötigen ja einen längeren Vorlauf, und wir wollen die Kontinuität unserer ­Literatursparte in ihrem Kern wahren. 

Können Sie ein Beispiel für ein Buch nennen, das Sie schon akquiriert haben, das aber erst viel später erscheint?

Wir haben im vergangenen Sommer einen wunderbaren, noch unlektorierten Roman des amerikanischen Autors Victor Lodato eingekauft, der fast zwei Jahre braucht, bis er in einer übersetzbaren Version vorliegt, und dann erst ins Deutsche übertragen werden kann. Im April 2024 erscheint er bei HarperCollins im Original, und auf Deutsch voraussichtlich im Herbst 2024 bei uns.

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