Verleger aus rund 80 österreichischen Verlagen, viele Gäste, deutsche Kollegen, Vorsteherin Karin Schmidt-Friedrichs, Preisbindungstreuhänder Dieter Wallenfels, Prolit-Chef Jochen Mende: Der Gang beim Empfang der Österreicher in Halle 3.1 der Frankfurter Buchmesse war gerammelt voll. Czernin-Verleger Benedikt Föger begrüßte als Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels und gratulierte zum neuen, mit der Republik ausgehandelten Schulbuchvertrag, der Bildungsgerechtigkeit für alle österreichischen Schülerinnen und Schüler bedeute. "Mit der Vereinbarung, die bis zum Schuljahr 2031/2032 gilt, wird der gesetzliche Auftrag erfüllt, dass Schulbücher gratis bleiben", erklärte Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. Der bisherige Vertrag zwischen Bundeskanzleramt/Familienministerium und dem WKÖ-Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft war ausgelaufen. Der Fachverband ist die gesetzliche Interessensvertretung aller Schulbuchverlage und aller Buchhandelsbetriebe. Hinterschweiger sprach auch die Mehrwertsteuerproblematik an: "In der Schweiz beträgt die Mehrwertsteuer auf Bücher 2,6 %, in Südtirol 4,6 %, in Deutschland 7 % und in Österreich 4 % – es wäre mehr als wünschenswert, wenn wir den Mehrwertsteuersatz in den deutschsprachigen Regionen harmonisieren."