Zur ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken sagt Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes: "Unabhängige und frei zugängliche Orte der Medien, der Information sowie des Austauschs für alle Generationen sind in diesen Zeiten wichtiger denn je. In Bibliotheken kommen alle gesellschaftlichen Gruppen zusammen, um sich zu bilden, kreativ zu werden oder mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Mit der bundesweiten Nacht der Bibliotheken möchten wir die bunte Vielfalt der Bibliotheken sichtbar machen. Wir freuen uns daher sehr auf den 4. April, wenn in über 1.600 Bibliotheken bundesweit für alle Menschen die Lichter angehen!"
Für alle Altersgruppen soll es Programm geben, teilte der Bibliotheksverband dbv mit. Alle Veranstaltungen sortiert nach Bundesländern und Städten können hier abgerufen werden: www.nachtderbibliotheken.de/veranstaltungen
Schirmfrau der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken ist Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten. Sie wird am 4. April mittags die Amerika-Gedenkbibliothek besuchen und sich dort über das Veranstaltungsangebot der Bibliothek informieren.
Zu ihrer Schirmherrschaft sagt Elke Büdenbender: "'Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.' Diese Worte von John F. Kennedy machen die Bedeutung von Bibliotheken deutlich: Sie sind Orte, an denen nicht nur sehr viel Wissen lagert, sondern dieses auch zugänglich gemacht wird. Sie sind Bollwerke gegen Fake News. Dort werden Geschichten und Informationen geteilt und Neues entdeckt. Sich zu informieren und zu wissen, wo man korrekte Informationen bekommt, ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. Bibliotheken können hier eine ganz wichtige Rolle übernehmen", so Elke Büdenbender.