Peter Lang und ZBW kooperieren

Open Access-Vereinbarung für Wirtschaftstitel

Der Wissenschaftsverlag Peter Lang und die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dadurch werden fast 600 Monographien aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Programm der Verlagsgruppe per Open Access für Wissenschaftler weltweit frei zugänglich gemacht.

Das teilte der Verlag Peter Lang mit. Die Titel stehen unter der Open-Access-Lizenz CC-BY zur Verfügung. Die Kooperation umfasst alle bisher erschienenen Titel der folgenden Reihen:

  • "Allokation im marktwirtschaftlichen System",
  • "Beiträge zum Controlling",
  • "Bochumer Beiträge zur Unternehmensführung",
  • "cege-Schriften",
  • "Controlling & Business Accounting",
  • "Finanzwissenschaftliche Schriften",
  • "Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien",
  • "Göttinger Studien zur Entwicklungsökonomik / Göttingen Studies in Development Economics",
  • "Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften",
  • "Schriften zu Marketing und Management",
  • "Sozialökonomische Schriften"
  • und "Schriften zur Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik".

Die Titel stehen ab Frühjahr 2018 im Open Access zur Verfügung. Rund 500 Bücher werden dafür vom Verlag digitalisiert. Der freie Zugriff auf die Inhalte wird über die Verlagswebseite www.peterlang.com, den Dokumentenserver EconStor der ZBW, die OAPEN-Library und andere Open-Access-Plattformen möglich sein. Mit der Digitalisierung und Open-Access-Bereitstellung seiner wirtschaftswissenschaftlichen Backlist gehöre Peter Lang zu den weltweit größten unabhängigen Verlagsanbietern für Open-Access-Bücher, so die Mitteilung weiter.

"Open Access ist eine zukunftsorientierte Form wissenschaftlichen Publizierens, mit der die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen deutlich gesteigert wird", sagt Sven Fund, Geschäftsführer von Peter Lang in Deutschland. "Die Open Access-Vereinbarung mit der ZBW ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, bei Peter Lang veröffentlichte Forschung einer größtmöglichen Wissenschaftsgemeinde langfristig verfügbar zu machen."

Die ZBW − Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Forschungsinfrastruktur für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag. Die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften ist wissenschaftlich an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angegliedert und hat einen weiteren Standort in Hamburg.

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