Fachverlag für Altertumswissenschaften mit neuem Eigentümer

Vandenhoeck & Ruprecht übernimmt Verlag Antike

Zum 1. Januar 2018 übernimmt die Göttinger Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht den Heidelberger Verlag Antike zu 100 Prozent. Mit dem Zukauf möchten die Göttinger das Segment Altertumswissenschaften signifikant ausbauen.

Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervor. Martina Trampedach, Gründerin und bisherige Geschäftsführerin, habe sich nach fünfzehn Jahren der Selbstän­dig­keit als Verlegerin entschlossen, ihre Berufstätigkeit zu beenden. "Ich freue mich, den Verlag Antike unter dem Dach von Vandenhoeck & Ruprecht zu wissen, wo das Fortbestehen des Programms und die gute Betreuung der Autorinnen und Autoren weiterhin bestens gewährleistet ist", lässt sich Martina Trampedach zitieren.
 
In den fünfzehn Jahren seines Bestehens sei es dem Verlag Antike gelungen, das "Who’s who" der wissenschaftlichen Altertumsforschung im Programm zu versammeln, heißt es weiter. Es umfasst über hundert lieferbare Titel. Auch im Verbund mit Vandenhoeck & Ruprecht soll das Programm des Verlags Antike einen wichtigen Platz einnehmen und weitergeführt werden.
 
"Durch die Integration von Böhlau in 2017 steht unser Verlagshaus nun auf den Säulen von zwei starken Traditionsmarken", sagt Carola Müller, Geschäftsführerin der Vandenhoeck & Ruprecht Verlage. Müller freut sich, "dass wir jetzt mit dem Verlag Antike unser geisteswissenschaftliches Programm in einem wichtigen Segment noch einmal signifikant ausbauen" und hochkarätigen und Autoren "ein thematisch passendes, professionelles Umfeld bieten" können, so Müller.

Das Programm wird zukünftig von Göttingen aus betreut, ergänzt Vandenhoeck & Ruprecht auf Anfrage. Jörn Laakmann, Programmleiter Theologie, Geschichte, Geistes- und Kulturwissenschaften der Vandenhoeck & Ruprecht Verlage, werde die Programmleitung vom Verlag Antike übernehmen. Neben der Verlegerin Martina Trampedach, die sich aus dem Berufsleben zurückziehe, habe es keine weiteren festangestellten Mitarbeiter gegeben. Insofern müsse niemand nach Göttingen übersiedeln. "Unsere Zielsetzung ist es, das Programm in derselben hohen Qualität und auch Quantität weiterzuführen und auch weiterzuentwickeln und auszubauen", betonen die Göttinger.

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