Ein eigener Krimi

Blut und Spiele in Rheinhessen

Die Oppenheimer Buchhändlerin Gabriele Röber hat einen neuen Verkaufsschlager: Sie bringt ihren eigenen Kriminalroman unter die Leute.

Autogrammstunde: Buchhändlerin Gabriele Röber signiert in Oppenheim ihren Krimi

Autogrammstunde: Buchhändlerin Gabriele Röber signiert in Oppenheim ihren Krimi © J. Vogt

Premiere feierte Gabriele Röbers Krimi »Der Festspielmord« stimmungsvoll im Oppenheimer Kulturkeller. Bereits vorab hatte sich die »Allgemeine Zeitung« auf die Story gestürzt: Dass eine Buchhändlerin unter die Autoren geht und mit einem Regionalkrimi debütiert, ist schließlich etwas Besonderes und bietet passenden Stoff für Gespräche im idyllischen Rheinstädtchen. Neben einer Buchbesprechung des Rheinhessen-Krimis brachte die Lokalzeitung am Tag der Buchpremiere auch ein imposantes Porträt der Buchhändlerin. Entsprechend groß war der Andrang bei der Lesung am 28. März. »Es war rappelvoll«, sagt Röber. Unter den 120 Gästen, für die noch eilig Bierbänke herbeigeschafft wurden, war auch der Bürgermeister.
In »Der Festspielmord« geht es um ein wahres Verbrechen - die Kornsand-Morde im März 1945, die sich unmittelbar vor Ende des Zweiten Weltkriegs in Oppenheim ereignet haben. Verknüpft wird der historische Mordfall mit einer weiteren (fiktiven) Bluttat im Jahr 2005, der ein aufstrebender Jungschauspieler bei den Oppenheimer Festspielen zum Opfer fällt. Der Krimi ist im Ingelheimer Leinpfad-Verlag erschienen. Kontakte zum Regionalia-Verlag bestanden über Gabriele Röbers Buchhandlung schon lange.

Ihren eigenen Buchladen eröffnete die diplomierte Musiktheater-Regisseurin im Jahr 2001, nachdem sie viele Jahre bei der Verlagsgruppe Bertelsmann in der Öffentlichkeitsarbeit tätig war. Ganz neu ist für sie nun die Erfahrung, das eigene Buch zu verkaufen. »Natürlich habe ich hier in meinem Buchladen die beste Werbefläche«, meint Röber. Nicht nur an der Kasse, sondern auch auf einem Büchertisch weist sie stolz auf ihren Roman hin, über 120 Exemplare hat sie selbst nach drei Wochen verkauft. Die Sortimenterin ist im Kulturleben der Stadt bestens vernetzt. »Der nächste Schritt sind Lesungen in befreundeten Buchhandlungen«, kündigt Röber an. Ihr Netzwerk hat sie bereits angezapft.

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