Auszeichnung für Alexander Potyka

"Wirtschaftlich und inhaltlich mutig"

Alexander Potyka, Vorsitzende des Österreichischen Verlegerverbandes und Picus-Verleger, wurde am 5. Dezember mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet.

Österreichs Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda überreicht das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse an Alexander Potyka (r.)

Österreichs Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda überreicht das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse an Alexander Potyka (r.) © BKA / Andy Wenzel

„Bücher sind ganz zentrale Elemente einer informierten, aufgeklärten Öffentlichkeit und essentieller Bestandteil der Demokratie. Doch der Buchmarkt ist ein sensibles Feld mit vielen unternehmerischen Herausforderungen. Alexander Potyka hat sowohl als Autor und Verleger als auch als kompetenter Interessensvertreter stets wirtschaftlich und inhaltlich mutig agiert“, so Kulturminister Thomas Drozda bei seiner Ansprache anlässlich der Ehrung  im Kongresssaal des Wiener Bundeskanzleramts.

Die Republik Österreich danke Potyka mit der heutigen Ehrung für sein Wirken als „Baumeister unserer Geisteswelten und Kämpfer für ein faires Urheberrecht“, sagte der Kulturminister. Alexander Potyka habe nicht nur als Verleger, sondern auch als Präsident des Österreichischen Verlegerverbandes Großes geleistet: „Denn er kennt die Anliegen seiner Kolleginnen und Kollegen, der Autorinnen und Autoren und fungiert umsichtig als Sprachrohr der Branche. Sein unermüdlicher Einsatz für die Buchpreisbindung war und ist der Kampf um ein Kulturgut.“

Alexander Potyka hat 1984 gemeinsam mit Dorothea Löcker den Picus Verlag gegründet. Als Interessenvertreter hat er sich erstmals 1987 als Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Privatverlage engagiert. Als Vorsitzender des Österreichischen Verlegerverbandes (2000–2003 und seit 2014) und als Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (2003–2009) setzte er sich engagiert für die Erhaltung der Strukturen ein, die für die Buchbranche notwendig sind. Außerdem nahm Potyka viele Lehraufträge der Universität Wien und der Donau-Universität Krems an.

Die Laudatio hielt der Schriftsteller Doron Rabinovici.

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